Noch ist Thomas im ABC (Advanced Base Camp). Und von dort aus versucht er täglich, uns telefonisch seinen Lage-Bericht durchzugeben. Trotz der widrigen Umstände. Auch heute wieder. Während er bibbernd im Wind stand und auf die verwehten Zelte um ihn herum schaute, erzählte er: “Ich bin hundemüde. Aber da bin ich nicht allein. Das ganze Lager kämpft mit der eisigen Kälte und der Müdigkeit. Sogar die Sherpas. Bin gestern trotzdem noch auf 6.600m gegangen. Ging eigentlich problemlos.”
Wie kalt es denn genau sei, wollte ich wissen. Minus 26 Grad (!!). So kalt, dass die auf einer Leine im Zelt aufgehängten Sonnenbrillen über Nacht “gefrostet” seien. Das war dann auch Thomas “Schluss-Wort” für heute. “Eigentlich geht’s mir ja wirklich recht gut – bis auf diese ewige Kälte.” Sagt einer, der mir bei unserem Treffen in München erzählt hat, wie sehr er die Kälte mag!

Schickt den guten Mann nach seiner Wiederkehr zum Ausgleich in die Karibik, oder in die Wüste
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Da oben scheint von globaler Erwärmung ja nicht die Spur zu sein – oder hatten die früher mal um die – 60 Grad ?
Sascha
Karibik oder ewiges Eis ist die Frage. Lies’ mal, was er mir vorhin am Telefon erzählt hat. (Hab’ gerade einen neuen Beitrag eingestellt)
Sobald die Sonne rauskommt, werden alle Lebewesen da oben bewegungsunfähig. Kann das an der Äquator-Lage liegen? Gebe zu, bin ein ziemlicher Klima-Laie
… Klimafreak bin ich auch nicht… aber allein der reflektierende Schnee grillt einen schon. Die Luftfeuchtigkeit wird ihr bestes dazu beitragen – denn die ist es ja eigentlich die einen schafft. Ich glaub, ich hätt da im ABC Lager die Sonnenliege ausgepackt und Shorts angezogen
Das wär sicher ein Bild für Götter gewesen!