Am Freitag kommt Thomas Bubendorfer zu uns nach München, um von seiner strapazreichen Mount Everest Erfahrung zu erzählen und uns weiteres (Foto)Material zu bringen. Wir sind schon sehr neugierig.

Die Idee: Wer spezielle Fragen an unseren Extremkletterer hat…wir stellen sie ihm gerne für Euch und bloggen dann die Antworten!

Nur noch einen Tag, dann ist es soweit: Morgen startet die Grönemeyer Tour mit dem ersten Konzert in Leipzig! Wir sind natürlich mit vor Ort dabei. Und ich finde, wir haben uns für die Grönemeyer Fans eine zusätzliche, tolle Aktion ausgedacht. Auf den Konzerttickets befindet sich ja unser 500 PAYBACK Punkte Coupon. Diesen werden einige noch nicht eingelöst haben. Wir wollen diesen Konzertbesuchern die Möglichkeit geben, ihre Punkte zu verdoppeln oder Unicef etwas Gutes zu tun.

Wie funktioniert also die Aktion? An unserem PAYBACK Stand können die Fans ihre Punkte gegen Spieljetons eintauschen und diese am PAYBACK Punkterad auf verschiedene Felder setzen. Das Punkterad folgt dabei der Roulette-Mechanik: Im Falle des Gewinns werden die Punkte verdoppelt bzw. vervierfacht, bleibt das Rad auf einem anderen Feld stehen, werden die 500 eingesetzten Punkte Unicef gutgeschrieben.

Da wir nicht von dieser außergewöhnlichen Aktion profitieren, sondern den Fans etwas Gutes tun möchten, haben wir Unicef als bewährten Partner ausgesucht. Wer also kein Glück im Spiel hat, der unterstützt damit Unicef und unser Projekt “Schulen für Afrika”.

Ist doch eine tolle Idee, oder?

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Ab morgen kann man bei den Grönemeyer-Konzerten alles auf die “12″, auf die PAYBACK Partner oder auf ausgewählte Alben setzen. Mit etwas Glück gewinnt der Konzertbesucher - oder es gewinnt Unicef!  Das heisst, dann ist auch nichts verloren!

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Der PAYBACK Stand, hier noch nicht ganz fertig – aber sehr schick.

 

Wir haben einen neuen Liebling beim Wettbewerb: Der Beitrag von Robin K. ist wirklich sehenswert :-) Oder gibts derzeit einen Besseren?

Am Donnerstag ist es soweit, die Herbert Grönemeyer Tournee startet in Leipzig! Ich bin schon ziemlich hibbelig und auch ein bisserl aufgeregt ;)

Zur Einstimmung habe für meine Frau und mich Karten für die Veranstaltung im Berliner Renaissance-Theater besorgt. Herbert Grönemeyer hat dort Mitte letzter Woche mit dem Zeit-Redakteur Christof Siemes diskutiert und geplaudert. Leider schafften wir es nicht mehr zu einem Treffen einiger Forenmitglieder der www.letzte-version.de im “Alten Schweden”, welches ich organisiert hatte, da ich meine Schwester per Handy durch Berlin ins Hotel lotsen musste.

Die weite Anreise hat sich für uns auf jeden Fall gelohnt. Herbert Grönemeyer berichtete gut eineinhalb Stunden höchst amüsant und sehr privat aus seinem Leben. Zu Beginn hat er ein Lied aus der Gluck-Oper “Iphigenie auf Tauris” und ein Lied in seinem berüchtigten “Bananen-Englisch” gesungen, was für mich besonders interessant war, da er das bisher noch nirgends vorgeführt hat. Im Anschluss an die Veranstaltung gab Herbert noch bereitwillig eine Autogrammstunde, obwohl er mit einem Lagerungsschwindel zu kämpfen hatte und sichtlich angeschlagen war. Wir haben leider kein Autogramm mehr bekommen, da wir uns ziemlich spät angestellt haben und es dann doch zu spät wurde.

Heute sind gleich zwei Testberichte zu unseren MP3 Playern eingelangt. Danke an Thorben und an Georg!

Thorben schreibt:

So, dann möchte ich euch auch mal mein Erfahrungsbericht bloggen: Beim Auspacken war ich zunächst überrascht, wie klein mittlerweile Mp3-Player sind! Wenn ich da an meinen alten Walkman denke! Aber wirklich ein schickes Gerät! Zunächst studierte ich die Anleitung, das ging aber relativ schnell, die Bedienung ist eigentlich selbsterklärend! Wo fange ich an? Vielleicht mit der Kritik: Das Gerät wird mit Akkus betrieben, die nur über ein USB-Kabel am PC aufgeladen werden können! Diese Handhabe finde ich nicht wirklich praktisch! Wenn man z.B. unterwegs ist und nicht gerade ein PC/Laptop in der Nähe ist, hat man sehr große Schwierigkeiten das Gerät zu laden! Mag sein, dass es einen zusätzlichen Adapter gibt, habe ich mich noch nicht informiert! Falls ich den Ladevorgang falsch einschätze, bitte ich um Entschuldigung und bitte um Aufklärung! Weiterhin finde ich die Ordnernavigation sehr verwirrend und schlecht umgesetzt! Man muss teilweise wirklich lange klicken und suchen, bis man ein bestimmtes Lied gefunden hat. Ist sicherlich aber auch eine Macht der Gewohnheit, sodass man sich mit der Zeit an diese Navigation leicht gewöhnen kann! Sehr lobenswert finde ich die Integration von Radio, Stimmenaufzeichnung und Videoplayer! Alle Features weisen einen guten technischen Standard auf, den ich so in einem MP3-Player gar nicht erwartet hätte! Der Klang ist auch super! Bemerkenswert ist natürlich der GB-Speicher, da kann man schon einiges abspeichern! Optimal für eine lange Fahrt in den Sommerurlaub! Belastbar ist der Player auch! Ich war jetzt mehrmals mit ihm joggen und kann keine Mängel berichten! Selbst bei Auf- und Absteigen gibt es kein Ruckeln, der Ton bleibt klar! Insgesamt ein tolles Gerät, das einen Vergleich mit dem Marktführer I-Pod nicht scheuen muss. Ich teste weiter! Wenn sich wesentliche neue Erkenntnisse ergeben, melde ich mich!

Grüße, Thorben

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Und Georg schreibt:

Nach ausgiebigem Test muss ich Dir leider mitteilen, den MP3-Player bekommst du nicht mehr zurück, der ist jetzt meiner, den geb ich nicht mehr her!! 12 Gründe, warum man den Philips SA3125 haben sollte:

- Sehr ansprechendes Design
- Einfache Bedienung ohne viel Schnörkel und unnötigen Zusatzfunktionen
- Flach, handlich, klein und leicht
- Optimales 1,8 Zoll Farbdisplay
- 2 Gigabyte Speicherplatz reichen locker für alle 267 Grönemeyer-Songs
- Integriertes Mikrofon mit guter Qualität
- 10 Speicherplätze für die Radiosender, die mit automatischem Suchlauf gefunden werden können
- Soundqualität (allerdings nicht mit den beigefügten Kopfhörern getestet)
- Das vielleicht kleinste Fotoalbum der Welt: Bilder und Videos können mit einem beigefügten Programm umgewandelt werden
- Bis zu 10 Stunden ohne Aufladen reicht, um die größte Wartezeit zu überbrücken
- Für weniger als 10.000 Payback-Punkte inkl. dem neuen Grönemeyer-Album ein Schnäppchen
und:
- Jede Frau wird sich über den integrierten Schminkspiegel auf der Rückseite freuen.

Der Download-Gutschein für das neue Album von Herbert Grönemeyer war zwar nicht dabei, aber ich kann bestätigen: das läuft 1a auf dem neuen Philips MP3-Player! Ich habs im Dauerbetrieb getestet. Allen mit guter Laune empfehle ich: “Lied 2 – Kopf hoch, tanzen”, dann bleibts so. Mit schlechter Laune empfehle ich: “Lied 2 – Kopf hoch, tanzen”, dann wirds schon wieder. Ich freue mich auf die kommenden Konzerte.

Danke Payback, dass Ihr mir die Wartezeit etwas verkürzt habt.

Viele Grüße Georg

Weil ich das Filmchen heute wieder mal zugeschickt bekommen habe…das muss ich doch mal bloggen. Schon älter und trotzdem immer wieder gut!

Gestern rief Thomas mich an. Zum Glück geht es ihm – den Umständen entsprechend – gut. Er ist bereits in Kathmandu, um seine Rückreise zu organisieren. Natürlich ist er sehr enttäuscht, dass sein Vorhaben nicht geglückt ist. Vor allem die Entscheidungsfindung hat ihm sehr zu schaffen gemacht:

“Weißt, da steht man unterhalb der Wand und es ist einfach unglaublich grenzwertig. Geh’ ich da jetzt rein, hoffe dabei, dass keine Lawine abgeht, oder breche ich ab. Natürlich ist bei meinen Aktionen immer ein gewisses Risiko dabei. Aber ich kann es normalerweise sehr gut eingrenzen – vor allem, wenn die äußeren Bedingungen stimmen. Tja und dann kommt zu allem Überfluss noch der Sturz von Nima in die Gletscherspalte, die Lawine direkt über uns und irgendwie reift in Deinem Kopf der Gedanke, nein, das ist einfach zu viel Risiko. Da ist einfach die Grenze erreicht.”

Er hat sich zwischenzeitlich noch überlegt, ob er zusammen mit Nima die Erstbesteigung macht. Also dann am Seil. Er voraus, der Nima wäre schon hinterher gekommen, meint er. Aber “stell Dir vor, im ganzen Lager waren keine Kletterseile, geschweige denn Eisschrauben zu kriegen.” Alle übrigen Expeditionen gehen den Normalweg an Fixseilen, und brauchen natürlich weder Kletterseile noch Schrauben. “Zwei Eisschrauben hatte ich am Ende beisammen – mindestens 15 hätten wir gebraucht.”

Ich wollte wissen, warum er nicht “zumindest” über den Normalweg auf den Gipfel gegangen ist. “Das wäre das demotivierendste überhaupt gewesen. Nein, Andrea, das geht gar nicht für mich. Da gehen jeden Tag circa 150 Leute rauf und runter. Sämtliche Lager sind gestopft voll, ein Zelt am anderen. Da wär’ ich für eine Million nicht raufgegangen.” Klare Worte…

Thomas hat noch so einiges an Filmmaterial für uns gesammelt und auch noch ein paar interessante Bilder geschossen. Dieses Material gibt er uns, sobald er gesund und munter zurück in der Heimat ist. Damit können wir dann noch einen schönen “Abschlussbeitrag” für den Blog basteln. Wenn Ihr noch Fragen habt, dann stellt sie doch einfach ein. Thomas beantwortet sie sicher gerne. 

Ihr Lieben – ich mache es kurz und schmerzlos. Thomas hat sich entschieden, seine Expedition abzubrechen. Da ich ihn leider seit ein paar Tagen nicht mehr gesprochen habe, hier einfach kommentarlos sein letztes Email – das leider erst heute bei mir gelandet ist. Darin beschreibt er die Gründe für die Aufgabe, seine Gefühle und eine wirklich haarsträubende Situation:

“Hallo Andrea,
gestern war Muttertag – nach zwei harten Bergtagen davor Ruhetag für mich. Der Wetterbericht war eh schlecht (Neuschnee war angesagt, wieder einmal) und so lag ich ruhelos herum, gar nicht müde, und bei schönstem Wetter. Der Wetterbericht ist auch aus der Schweiz sehr ungenau. Aber wenn man immer über 6.400m ist soll man mehr rasten als in tieferen Lagen, also rastete ich unruhig. Im Zelt ist es so heiß, dass man es kaum aushält, draußen muss man sofort in die Daunenjacke, und kaum ist die Sonne weg, muss man sich beim Lesen im Schlafsack die Handschuhe anziehen, wenn man ein Buch halten will…

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Der gefürchtete  Jetstream über dem Everest…

Zwei Mal war ich nun schon in der Wand und hatte bei den herrschenden Verhältnissen jedes Mal die Hose gestrichen voll: von den regelmäßigen, wenn auch nie sehr intensiven Schneefällen (ca. 10-15 cm) hatte sich in meiner Wand einiges an Pulverschnee angesammelt, nicht sehr spektakulär, aber bei mehr als 1000 Höhenmeter kommen doch halbwegs wuchtige Lawinen bzw. Schneerutsche zusammen. Das sieht man auf diesen 3 Fotos gut. Diese Lawinen suchen sich, so wie ich, den leichtesten Weg, nämlich die Rinnen.

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Lawinenspuren in den Rinnen – davor der kleine Thomas

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Close-up – deutliche Lawinenspuren in der Wand

Da klettere ich also und denke jede Sekunde: wird schon nichts daher kommen. Das ist natürlich nicht so günstig. Auf den Felsplatten liegen Schneereste, sodass man die kleinen Vorsprünge nicht sieht, wie dick das Eis ist auf den Felsen sieht man auch nicht. Man zittert sich wie auf rohen Eiern hoch und kommt nur zentimeterweise weiter in einer vorerst 1000 Meter Wand. Das ist alles andere als ideal, sehr kräfte- und nervenraubend. Es hat nur den einen Vorteil, dass der Puls bei geringem Tempo auch in fast 7000m nicht sehr in die Höhe kommt.

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Ein Lawinenkegel unter der Nordwand

Heute, 14.5., 2.45, bei ca. 20-25° minus:

Es ist wieder einmal mein Geburtstag. Sowie der meiner Frau. Sherpa Nima und ich würgen lustlos und schlotternd Pfannkuchen und Kakao hinunter und gehen in einer eisigen Nacht (hell wird es gegen 5) auf den Gletscher hinauf Richtung Einstieg. Meine Hoffnung, dass die Muttertagssonne ein wenig Schnee geschmolzen hat in der Wand, hat sich in keiner Weise erfüllt. Die Luft ist viel zu kalt, der Winkel, mit dem die hier im Zenit stehende Sonne in die Wand trifft zu steil.

Es wird gerade hell, ein dringendes, auch bei dieser Kälte (es weht zusätzlich ein leichter Wind) nicht aufzuschiebendes Geschäft hält mich eine Weile auf. Dann gehe ich Nima nach, der die Spur macht, und plötzlich ist er weg, keine 30 m vor mir. Vor lauter Sorgen um die Kälte, meine Kletterei und die schlechten Verhältnisse kapiere ich erst gar nicht, was los ist: Nima ist eine Gletscherspalte gefallen.

Er hat meine Steigeisen und Pickel, ich habe kein Seil. Nichts, um ihm vielleicht zu helfen. Ich schreie, aber keine Antwort… Es sind lange 10-15 Minuten, bis er aus einer, wie er sagt, 10 m tiefen Spalte heraus klettert  – mit meinen Eisgeräten. Während ich mich noch erleichtert über meinen Nima freue, prasselt es plötzlich über uns, und ein erneuerter Schneerutsch (im Lawinenkegel Oberschenkel tief) geht genau über die von mir geplante Route ab. Wäre Nima nicht in die Spalte gestürzt (und ich nicht vorher auf dem Klo gewesen) wäre ich sicher schon an die 100m in der Wand gewesen…

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Thomas vor der Nordwand – zum Glück ist er nicht eingestiegen!

Dicke Nebel ziehen auf. Es ist SEHR kalt. Wir kehren um. Unter diesen Umständen und Verhältnissen hat das Klettern auf den Mount Everest keinen Sinn. Während ich hier schreibe schneit es am Berg. Für den 17.5. sind starke Schneefälle angesagt. In 6.400m auf gute Verhältnisse zu warten, die sich frühestens, wenn alles optimal läuft, gegen den 20.Mai einstellen könnten, ist zu kraftraubend, körperlich und geistig.

Ich kann ja nichts tun dort oben. Vom Einstieg der Wand bis ins 5.400m Basislager sind es, wie vorher schon einmal beschrieben, an die 50km. Rauf, runter, das hat alles keinen Sinn. Ich breche die Expedition ab. Ein bekannter deutscher Expeditionsbergsteiger aus dem Allgäu (ich habe unser Gespräch auf Video) hat mich gestern angesprochen: was ich denn hier will, denn schließlich will ich sicher nicht den Normalweg gehen, sondern in die Wand..! Und die kannst Du doch zurzeit vergessen…
Ich rufe später an, Thomas“

Mir ist kurz das Herz stehen geblieben, als ich sein Email gelesen habe. Und aufgrund der Verhältnisse, die seine Bilder ja auch eindrucksvoll widerspiegeln, kann ich seine Entscheidung absolut nachvollziehen. Wie mehrfach gesagt – seine Sicherheit geht einfach vor. Ich hoffe, er meldet sich bald bei mir – denn ich würde gerne wissen, ob es ihm gut geht.

Vielleicht können wir ihn auch zu einem Vortrag für die Blog-Leser überreden – damit er uns persönlich noch mal seine Erlebnisse und Gefühle schildern kann. Sobald er sich telefonisch meldet, gebe ich Bescheid.