Kündigung: Was passiert mit den Daten?

Ulrich hat heute zum Thema “Payback verkauft keine Daten” eine Frage gestellt, die ich gleich zum Anlass für einen eigenen Beitrag in der Kategorie “Datenschutz” nehmen möchte. Wir wollen da ganz offen sein und sind für alle Fragen dankbar. Und hier tut es uns nicht wirklich weh, denn Ulrich scheint ja in der Praxis zufrieden mit Payback zu sein!

Frage: Was tue ich, wenn ich meinen Account bei Payback löschen möchte und was passiert mit meinen Daten? 

Die Antwort darauf lautet: Dann löschen wir den Kunden von der Mitglieder- und Verteilerliste. Er wird also von uns nicht mehr als Mitglied geführt und nicht mehr kontaktiert.

Wir sind jedoch laut Handelsgesetzbuch als Kaufmann verpflichtet, alle Buchungsbelege aufzubewahren, um Geschäftsvorgänge 10 Jahre lang nachvollziehbar zu halten. Zudem sind wir unseren Kunden und Partnern gegenüber auskunftspflichtig (zB. beim Vorwurf: “Ich habe letztes Jahr im Mai 130 Punkte vom Partner xy nicht gutgeschrieben bekommen…”). Deshalb müssen wir alle Daten aufbewahren. Diese Daten werden an niemanden weitergegeben und nicht für Marketingzwecke benützt. Nach Ende dieser Aufbewahrungspflicht werden sie vollständig gelöscht.

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