Julia und Eva – die Gewinnerinnen unserer heiss begehrten Tickets für das Herbert Grönemeyer Konzert in der Dresdner Semperoper - haben einen supertollen und sehr ausführlichen Bericht von dem Abend geschickt….Herzlichen Dank dafür!!
Unsere Konzerttour macht gerade eine kurze Pause, und so kommen wir auch endlich dazu, unseren Bericht über das phänomenale, grandiose, geniale Grönemeyerkonzert in der Semperoper zu berichten. Aber von vorne: Das erste Highlight unseres Ausflugs nach Dresden begegnete uns direkt beim Einchecken ins NH Hotel.
Wir hatten uns dann also überlegt, ob uns Herbert persönlich nach dem Konzert in unserem Zimmer erwarten würde… aber so viel sei verraten: Wir hatten an diesem Abend keinen Männerbesuch.
Nachdem wir dann am frühen Nachmittag des 12.9. das Hotelzimmer verwüstet hatten, begaben wir uns zur Semperoper. Das erste Beweisfoto dafür, dass wir das eigentliche Ziel der Reise auch wirklich erreicht haben, zeigt Eva und mich vor dem Objekt der Begierde:
Aufgebrezelt und mit Spaß in den Backen konnte das Konzert also eigentlich losgehen… Aber wer jetzt denkt, dass es für uns – konzerterfahren wie wir ja eigentlich sind – einfach ein Konzert wie jedes andere werden würde, der täuscht sich gewaltig.
Nachdem wir ja bereits zu Hause auf den Tickets gelesen haben, dass sich die Plätze im Orchestergraben in Reihe A befinden würden, hatten wir uns ja eigentlich schon einige Panikanfälle mit Atemnot und Schweißausbrüchen vorbereitet… Aber als wir dann am Eingang gesagt bekommen haben, dass sich die Plätze direkt in der ersten Reihe vor der Bühne befinden und wir dann sahen, dass zwischen Bühnenvorderkante und unseren Plätzen nur ein ca. 1m breiter Durchgang lag, da ist unser Puls schon ein „klein wenig“ in die Höhe geschnellt.
Das Foto zeigt uns in der ersten Reihe mit der beeindruckenden Kulisse im Hintergrund, geknipst mit Selbstauslöser von der Bühnenkante. Der Blick nach vorne auf die Bühne sollte natürlich auch in Bildern festgehalten werden: Pünktlich um 20 Uhr ging es dann auch los und Herbert eröffnete das Konzert mit dem ruhigen „Live Again“, das zum Teil auf Englisch, zum Teil auf Deutsch gesungen wird.

Und direkt nach dem ersten Song war klar, dass das ein grandioses Konzert werden würde – bereits zu diesem Zeitpunkt brach ohrenbetäubender Jubel im Saal aus, der Herbert einige Momente davon abhielt, zum zweiten Lied überzugehen. Als zweiter Song folgte „Leb in meiner Welt“, zu dessen Ende hin dann auch die ersten Fans im Saal aus ihren Sitzplätzen einen Stehplatz machten.
Für uns in der ersten Reihe war es etwas komisch, da wir uns nie sicher waren, ob wir nun auch aufstehen sollten oder lieber sitzen bleiben sollten…Denn die Reihe hinter uns und auch die Zuschauer auf den Plätzen neben uns schienen leider nicht allzu sehr darauf erpicht, sich von ihren Stühlen zu erheben…
Aber spätestens beim dritten Lied „Kopf hoch, tanzen“ konnten Eva und ich dann einfach nicht mehr sitzen bleiben! Der Saal tobte, die Fans sangen lautstark mit, klatschten, kreischten und pfiffen um die Wette. Auch Herbert war anzumerken, dass er zum Teil sehr überrascht war, wie die Leute im Opernhaus auf seine Songs reagierten. Keine Ahnung, ob er eigentlich mit flachem Opernpublikum gerechnet hatte… Wenn ja, hat er sich jedenfalls ordentlich getäuscht! Im Saal waren – bis auf ein paar Ausnahmen um uns herum im Orchestergraben – nur Fans anwesend, die eine Party in der Semperoper gefeiert haben, wie man es in diesem Saal sicher noch nie erlebt hat.
Es folgten weitere Songs seines aktuellen Albums wie z.B. die erste Singleauskopplung „Stück vom Himmel“. Je weiter das Konzert voranschritt, desto seltener haben Eva und ich gesessen und desto mehr haben wir uns auch an den Anblick des 1-2m entfernten Herbert Grönemeyer gewöhnt. Die folgenden Lieder waren im Prinzip die gleichen wie sie auch schon in München gespielt wurden, allerdings wurden im Vergleich zu dem Konzert zwei Tage vorher noch zwei weitere Songs gespielt: “Bloß geliebt” und “Zur Nacht”, das „Schlaflied“, das auch auf der Sommertour immer die Konzerte beendet hatte. Als ein Highlight muss definitiv „Halt mich“ genannt werden!
Wir gehen seit Jahren auf Herbert Grönemeyerkonzerte, aber noch nie (!) wurde bei dem Lied an der richtigen Stelle geklatscht! Das Publikum klatscht in der Regel immer viel zu früh, wenn das Lied noch gar nicht aus ist – nur in Dresden herrschte an dieser Stelle absolute Stille! Gänsehaut für jeden im Saal, der sich dieser Tatsache bewusst war.
Man hat mit jedem Song und jeder Zeile, die Herbert gesungen hat gemerkt, dass auch er total beeindruckt von der Kulisse und dem anwesenden Publikum war. Er machte wie gewohnt seine Witzchen, kam sogar von der Bühne und ging ins Publikum, um Hände zu schütteln und sagte nach etwa 2/3 des Konzerts, dass seine Tochter gesagt habe: „So was tolles hab ich noch nie gesehen“. Ich denke, das sagt alles. Nach dem Konzert haben wir uns dann noch mit einigen anderen Fans bei einem Italiener getroffen und haben versucht, irgendwie von dieser Euphoriewelle runterzukommen, auf die uns der Abend in der Semperoper gespült hatte.
Einhellige Meinung war an diesem Abend jedenfalls: „Das war das beste Konzert, auf dem ich je gewesen bin!“ Und in einer Runde der „größten Fans“ soll das wohl was heißen…
Evas und meine letzten Worte an diesem Abend bzw. in dieser Nacht waren dann kurz vorm Schlafengehen: „Danke, Payback!“

hey, schöner bericht
..und mal wieder in der ersten reihe gelandet
Hey, auf dem einen Foto bin ich mit drauf
Gerade wieder aus New York und London zurück, am Fotos sortieren und werde natürlich auch noch etwas dazu schreiben
Jetzt ruft das Bett!
Ein wunderbarer Bericht!
Ihr habt´s euch wirklich verdient!
Da hab ich mir die Finger wund geschrieben und mein New York Reisebericht ist noch immer nicht online
ist euer Server zusammengebrochen, nachdem ich 26 Fotos geschickt hab?
Gruß ans “Schaezlerchen”