Unsere Kooperation mit TalkGreener wurde hier auf dem PAYBACK Blog angeregt diskutiert. Dass die Rückgabe nicht mehr verwendeter Handys belohnt wird, fand der Großteil der Blogger ja gut. Kritisiert wurde hingegen immer mal wieder, dass es nicht genügend Punkte sind, die man für einen solchen Tausch bekommt. Das haben wir nun geändert: Es gibt ab sofort doppelt so viele Punkte für das Einsenden der Handys. Alle Infos dazu finden sich auf payback.de!

immerhin
ps. @ nina: email check
Hallo Nina,
ich hatte dann gerne meine erhaltenen Punkte für das Einsenden meines Handys nachträglich verdoppelt bekommen. Ja? Ja?? =)
Na, da müssen wir nochmal mit TalkGreener reden…
Das von Christian wäre fair ! Verdoppeln.
Kein Problem Nina, gib mir einfach Bescheid sobald das geschehen ist…
hallo nina, hätte dann auch gern nachträglich die doppelte punktzahl….
na dann müsste ich ja auch das doppelte bekommen, weil ich es am freitag den 14.12.2007 eingeschickt habe. hmmmm……
Also Robert, Katrin alle zusammen: “wir wolln Punkte, wir wolln Punkte…” =) hoch die Arme… hui, und nochmal… Nina?
Hallo Nina,
schläft die gute Nina etwa schon den Winterschlaf? Ich hätte auch gerne doppelte Punkte.
Nina, was ist jetzt mit den doppelten Punkten? geht das auch nachträglich? AUFWACHEN!
Klopf klopf, jemand Zuhause?
Oh Nina, was hab’ ich da blos losgetreten? Jetzt kommen sie alle auf einmal… Alles brave Sammler, “wir” lassen kein Punkt aus. Sonst macht uns mal ein Vorschlag zu der Sache hier! Friedensangebote???
Das postweihnachtliche Friedensangebot lautet: Bis in 2008 Geduld haben, dann kann ich das im Büro mit meinen Kollegen klären. Ich denke aber, es sieht ganz gut aus
@all:
Ihr solltet anstelle von Punkten mal in Cents reden und denken. Erbsenzählerei das ist.
Ich liebe Erbsen
Erbsenmüllionör. Schönen guten Tach auch.
Eine Erbse für 2 € Umsatz und noch eine für 2 Liter Sprit (eine Erbse für 3 €). Schön aufpassen, dass die auch ja gebucht werden. Schöner Stundenlohn. Einlösen nicht vergessen. Konsum dem Terror.
@billy:
Wer den Punkt nicht ehrt ist, der Prämie nicht Wert…
Übrigens Sammle ich hier Punkte und keine Cents. Als Sammler rede ich von meinem Sammelobjekten und nicht von deren Wert. Und ich mache hier auch nicht mit um reich zu werden, das ist schonmal klar.
Wenn ich z. B. an der privaten Tankstelle zapfe, habe ich vielleicht momentan den Cent mehr in der Tasche, aber merkst du davon am Ende des Jahres etwas?? Nein. Außerdem ist Punktesammeln doch ein tolles Hobby…
Mir macht’s Spaß und irgendwann hol ich sie mir… die Prämie versandfrei nach Hause ohne die Brieftasche zücken zu müssen.
Payback kommt als Rabattkarte daher, dient aber einzig dazu, personalisierte Daten zum Kaufverhalten von Tausenden von Verbraucherinnen und Verbrauchern zu gewinnen und kommerziell zu nutzen, ohne daß diese darüber informiert werden.
Mit dieser werden die Konsumgewohnheiten von Bürgerinnen und Bürgern ausgeforscht, ausgewertet und auf unabsehbare Zeit gespeichert.
Als sich im Drogeriemarkt eine Frau vom Typus blondierte Einzelhändlerin in die Schlange vor mich schummelt, mit der Begründung sie müsse nur zwei Handykarten kaufen lasse ich sie, mit Blick auf die Vielzahl meiner Lotionen, Gesichtspolituren und Conditioner gewähren. Als sie auf die direkt nach dem “Guten Tag” hingenuschelte Frage der Kassenfrau nach einer Kundenkarte, mit der Präsentation dieser antwortet, ahne ich nichts. Als sie nach zwei Guthabenkarten à 25 Euro statt einer karte à 50 verlangt ahne ich auch noch nichts. Die Kassenfrau aber, die ahnt von der knallharten sparsockigkeit der Blondierten: “Wege der Päiibäggpunkte, ne?” (Drei weitere Karten bringt die Blondierte ins Spiel, Ec-Karte, Paybackkarte, und eine vierfache Paybackverrechnungskarte. Die Kassenfrau wird angesichts des Kartenwustes zunehmend nervös, denn wie in einer von Zukunftsparanoikern 1965 an die Wand gemalten Szene hält sie nun sechs Plastikkarten in der Hand. Die Verrechnung des Einkaufs nimmt gefühlte zwei Stunden in Anspruch und die Blondierte vervollständigt den Albtraum eines jeden Datenschützers mit dem ausfüllen einer Gewinnspielkarte des Drogeriemarkts. Gewinnmargenbeteiligungsmöglichkeiten wie Payback oder “Happy Digits” sind “Happy Volksverarschung” (Chaos Computerclub), dass diese Angebote auf die Ausspionage der Konsumgewohnheiten aus sind weiß inzwischen jeder Igel und inwiefern drei Plastikkarten eine Erleichterung gegenüber zwei Geldscheinen sein sollen weiss der Himmel, ich nicht. Das erste mal fand die Kreditkarte in einem Zukunftsroman des Amerikaners Edward Bellamy Erwähnung, dass die eins zu eins Umsetzung von Science-Fiction in die Realität nichts gutes verheisst, ist spätestens seit den Bücherverbrennungen und dem ersten Schauspieler als Präsidenten klar.
Mit in den Bauch gestandenen Beinen komme ich an die Reihe und still wünsche ich mir ein T-Shirt mit dem Aufdruck “Nein ich habe keine Kundenkarte”, an den Leib.
Oha,
danke Billy für die Zeit die Du investiert hast mir Sinn und Unsinn der Happy-Punkte-Systeme zu erklären, ähnliches aber erlebt man tatsächlich an den Kassen der Akzeptanzstellen… Und da reden wir ja nicht nur von Payback allein… Jetzt nehme ich mir auch Zeit für einige meiner Argumente.
Also klar speichern die Betreibergesellschaften die Kundendaten, um deren Kaufverhalten auswerten zu können, kommerzielle Nutzung, das sollen sie aber doch gerne tun. Das hat mein vollstes Verständnis! Aus eigener betrieblicher Sicht befürworte ich das sogar. Aber konkret, ob ich meine Kondome bei DM oder Aral kaufe, wenn interessiert es?? Und selbst wenn Payback es weiß so stört mich diese Tatsache noch lange nicht. Wenn ich aber durch den Newsletter weiß, dass es sie zum Welt-Aids-Tag bei DM günstiger gibt, dann ist doch klar wo ich kaufe…
In höre immer den abwertenden Begriff “gläserner Kunde”. Aber… (und jetzt jetzt vergesst bitte alle mal das Beispiel mit den Kondomen) aber durch die erhobenen Daten können doch Produkte und Dienstleistungen entsprechend des Bedarfs angepasst und optimiert werden ohne dem Kunden z. B. einen Fragebogen unter die Nase halten zu müssen oder Wirtschaftsforschungsinstitute mit Telefonumfragen beauftragen zu müssen.
Unternehmen müssen werben, ein Sprichwort sagt “wer nicht wirbt um Geld zu sparen, kann ganauso gut die Uhr anhalten um Zeit zu sparen.” Also läuft alles darauf hinaus: Werbung um später Umsatz zu generieren etc…
Ich finde auch nichts schlimm daran, dass der Kunde gezielte Werbung in seinem Post- oder E-Mailfach hat. Diese Werbung ist billiger, effektiver als alle anderen pauschalen Marketingaktionen und Postwurfsendungen die einen wirklich stören… Vor allen ist sie für mich schließlich am ehesten interessant.
Payback und alle anderen bedienen sich eines Instrumentes was dem Kunden primär einen Sparvorteil einräumt und um ihn zu binden natürlich. Aber sekundär hilft es den angeschlossenen Unternehmen – der Wirtschaft – effektiver und kostengünstiger zu arbeiten, und das kommt letztlich auch wieder mir als Kunde zugute durch die sinkenden Preise.
Und zu der Sache die nur der Himmel weiß und zu Erwähnungen amerikanischer Science-Fiction-Autoren noch ein persönliches Motto von mir:
Niemand hatte behauptet, dass es leicht werden würde.
Super! Ich freue mich über die nette Resonanz.
In einem Punkt widerspreche ich dir: Payback macht die Sachen nicht günstiger! Payback kostet Geld. Der “dumme” zieht auf die vermeintlich günstigen Angebote ab, vielleicht nur um sein Erbsenkonto aufzufüllen. Er geht auch wohl gezielt dorthin und zahlt hintenrum definitiv mehr. real ist das beste Beispiel und aral, gar nicht zu beschreiben. Bleibt aber jedem selbst überlassen. Ich nicht Paybacker habe keine andere Wahl, ich bin dem Terror schutzlos ausgeliefert… und der Terror geht weiter. Durch Payback wird die Werbeflut auch nicht weniger.
Wo leben wir denn???
Unternehmerisch (und nur hier!) ist das Ding von Herrn Payback weltklasse. Unbestritten. Aber auf wessen Kosten? Auf Kosten der Verbraucher/Kartenanwender und -nichtanwender, denn die sind das letzte Glied der Kette, die die Suppe zahlen. Kleine Fische. Erbsen.
Ein Teich voller kleiner Fische an dessen Ufer ein überdimensionaler Herr Payback steht, der Erbsen hineinwirft und der allein fett und fetter wird. Nur ihn machen die Erbsen satt. Statt einer kriegt er mindestens drei, ehrlich. Und eine Monatsgebühr und Geld für seine Auswertungen…
Nun denn. Schluss jetzt. Herzliche Grüße!
Dies passt noch mal so schön:
http://www.stern.de/unterhaltung/buecher/:Mein-Leben-Mensch-%28Teil-36%29-Letzte-Fragen/606846.html
|@ Nina… wir haben 2008, macht macht das Friedensangebot???
@ Billy, klar macht es den Kauf nicht billiger weil zumeist die höherpreisigen Produkte und Anbieter bepunktet werden aber das gibt es so eine Sache mit den Coupons die man einsetzten kann. 3fach, 7-fach, bis teilweise 15-facher Multiplikation der gesammelten Punkte… Da heißt es dann einfach fleißig sein und nicht einfach so die Karte hinzugeben.
So spare ich beim Tanken nicht nur den 1 Punkt (Cent) auf 2 Liter sondern 7 Cent auf 2 Liter. Also tanke ich 3,5 Cent pro Liter günstiger… das schaff ich auch bei der freien Tankstelle nicht.
Ich will es nicht beschönigen und vielleicht muss das eine Art Hobby sein aber konsequent und clever eingesetzt spare ich tatsächlich.
Naja gut, nächstes Mal machen wir ein eigenes Thema auf.
Herzlichst zurückgegrüßt…
Spät, aber doch: Good news! Es werden bei allen (die von Beginn der Kooperation bis 10.12. quasi nur die “einfachen” Punkte erhalten haben), rückwirkend die Punkte verdoppelt. Ihr braucht nichts zu tun, nur den Punktestand im Auge zu behalten
Hey hey Nina… Du bist Spitze! Wieder dem Kosmonautentraining ein Stückweit näher… lach… =)