Robin durfte den neuen Säulengrill aus unserem Prämienshop testen (wir haben Anfang Mai via Blog nach freiwilligen Grillmeistern gesucht) und hat uns einen sehr ausführlichen Bericht inklusive Bilder geschickt. Danke Robin!
So, seit kurzem gehören wir also auch zu den Säulengrillbesitzern. Klar, dass wir dies mit einem großem Grillabend gefeiert haben, bei dem wir unser neues Schmuckstück erst einmal ordentlich getestet haben. Kommen wir also zu den Fakten: Dank Payback kommt der Enders Grill wenig Tage nach Bestellung in einem relativ kompakten Packet per Post nach Hause. Der Aufbau ist einfach und durch die Aufbauanleitung leicht verständlich. Ich habe für den Aufbau eine gute halbe Stunde gebraucht, und ich bin kein Heimwerkexperte oder Grillaufbaujunkie. Gebaut wird nur mit Schrauben und Muttern, ein Schraubendreher ist also ganz hilfreich. Etwas knifflig war der Einbau der Luftzufuhr, aber mit ein bisschen Probieren klappt das auch. Der Enders Grill verfügt über jede Menge durchdachte “Sonderausstattung”. Dank der Luftzufuhr, die man beliebig regeln kann, ist die Kohle schnell auf Temperatur gebracht. Bei uns dauerte es eine halbe Stunde, dann war sie aber auch wirklich super und komplett weiß überzogen (soll ja dann gesünder sein).
Asche und Kohlestückchen, die durch die Luftzufuhr herunter fallen werden in der praktischen Ascheschublade aufgefangen, wodurch die Reinigung des Grills kinderleicht ist. Am besten finde ich aber den Grillrost. Insgesamt kann man drei verschiedene Grillhöhen einstellen und der Rost ist nicht waagerecht, sondern zum Rand hin leicht erhöht, wodurch Würstchen, Spieße, Maiskolben und alles was sonst so rollen kann, nicht mehr vom Grill fallen können. Einfach genial!
Beim Grillen selber bewährten sich der große Rost und der Warmhalte-Rost, den ich gerne, wie der Name sagt, zum Warmhalten genutzt habe. Wir haben alles gegrillt, Steaks, Geflügel, Würstchen und Gemüse. Besonders gut kamen bei den Gästen die gefüllten Champignons (mit Feta, Kräuterkäse oder Kräuterbutter) an. Aber auch bunte Spieße oder Maiskolben sind sehr beliebt gewesen, und sorgen dafür, dass das Grillen nicht zu einer Fleischorgie wird. Übrige Gemüseschnipsel habe ich mit etwas Öl, Käse und frischen Kräutern in kleine Säckchen aus Alufolie gepackt. Die kamen und gut an, und da man nicht genau wusste was drin war, haben alle neugierig zugegriffen.
Natürlich habe ich unser neues Prunkstück schon wieder gereinigt und war erstaunt wie einfach dies ging. Ob das an dem Grill liegt, oder an der zeitnahen Reinigung, kann ich nicht genau sagen, da unser alter Grill meist immer erst vor dem nächsten Grillen gereinigt wurde.
Unser Fazit: Der Enders Säulengrill ist ein robuster, stabiler Grill, der uns sicherlich mehrere Jahre Grillvergnügen bereiten wird. Dank seines 40 cm Grillrost-Durchmessers muss er auch bei größeren Grillrunden keinesfalls kapitulieren. Und wenn Deutschland natürlich am Grillabend ins Halbfinale der EM 2008 einzieht, dann ist nicht nur der ganze Abend einfach perfekt, sondern der nächste Grilltermin steht auch schon wieder an…
Schöne Grüße und Gut Kohle…
Robin



Vielen Dank für diesen Bericht. Überzeugend. Dann werde ich mir auch mal den Enders Grill im Rahmen es neuen Abos zulegen. Bin sehr gespannt. Die WM 2010 kann kommen.