Bei uns gibt es die Peking Ente nicht nur als Radiobeitrag. Wir haben uns vorgenommen, während unserer Zeit hier auch mal eine original Crispy Duck essen zu gehen. Bei strömendem Regen finden wir ein Lokal, das für seine besonders knusprige Ente bekannt ist. Durch vier Innenhöfe durch kommt man zuerst in einen Raum mit unterschiedlichen Aquarien. Wer vor der Ente noch Lust auf Fisch hat, kann sich sein Dinner ganz frisch aussuchen.

Doch wer würde sich schon so süße Fische in den Topf schmeißen lassen?
Die Art der Zubereitung ist übrigens auf den Wasserbecken beschrieben.
Vielleicht sahen die Frösche deshalb auch etwas verschreckt aus.

Wir haben auf die lebenden Vorspeisen verzichtet. Auf einer drehbaren Glasplatte in der Mitte des Tisches wurden Schälchen mit unterschiedlichen chinesischen “Antipasti” angeboten - vom Karotten-Nuss-Salat über Lotusblütenwurzeln bis hin zu eingelegter Gurke.
Es gab Mutige (die alles probiert haben) und weniger Mutige (die manche Sachen gerne ausließen). Die Ente selbst wurde fachmännisch am Tisch zerlegt – und schmeckte wirklich hervorragend. Man isst die Entenstückchen zusammen mit Gurkenstückchen, Melone, Ziebeln und Soße in hauchdünnen Teig-„Wrap“ verpackt.
Beim Rausgehen zählen wir nochmal die Frösche ab: Gleichviele wie vorher. Scheinbar wurde gestern Abend die Ente doch bevorzugt gegessen.


