Wer in Peking etwas auf sich gibt, lässt sich seit neuestem im coolsten Fahrgerät Chinas chauffieren: Die Mini Rikscha ist da! Wir sind im chinesischen Internet über sie gestolpert und hoffen nun, dass sie so schnell als möglich auch mal bei unserem Hotel vorbeikommt.

 

…und es kam durch die Vielseitigkeitsreiter noch eine goldene Medaille dazu gestern abend! Es war so viel los im Deutschen Haus, dass man gar nicht mehr ins Netz kam. Alexander Grimm und Ole Bischof kamen vorbei und ließen sich hier feiern, so viele strahlende Gesichter hat man vorher natürlich selten gesehen. Na, dann sollen sie mal so weitermachen, die deutschen Olympioniken. Wir drücken die Daumen!

Und hier gehts zum vierfach Punktesammeln!

Ach, das Deutsche Haus kann schon sterbenslangweilig sein, wenn man acht Jahre alt ist. Vorher mit Mama und Papa die Chinesische Mauer und den Kaiserpalast angeschaut – voll öde. Dann aber das Tischtennistool gefunden und Beschäftigung, die Spaß macht. So oder ähnlich könnte sich Jakob bei uns gefühlt haben. Vorgestellt hat er sich als „Jakob mit K“ und so haben wir ihn auch liebevoll genannt – ganze zwei Tage lang!

Stundenlang haben wir von ihm eine ganz tolle Hilfe bekommen – er war der allerbeste Tischtennisball-Aufsammler-Helfer aller Zeiten. Während Mama und Papa Buffet, Bar und Atmosphäre genossen, hat „Jakob mit K“am PAYBACK-Tool viele Freunde gewonnen und mit seinem Charme bestimmt ganz viele Frauenherzen gebrochen. Nun ist er wieder in Deutschland. Da ist es bestimmt ganz langweilig, so ohne Tool. Was uns und ihm bleibt ist die Erinnerung.

Lieber „Jakob mit K“, wir wünschen Dir alles gute und vermissen Dich! 

Der Blogbeitrag wurde mir von unserem Daniel Düsentrieb und Tool-Erfinder Richard sehr ans Herz gelegt. Richard und das Ping Pong entwickeln sich im Deutschen Haus gerade zu einem “Hot Spot” – für die Sportler, aber auch für die ganz jungen Besucher. Nicht immer zum reinen Vergnügen für Richard, der dann um sein Tool bangen muss. Bei Jakob mit “k” war das natürlich anders!

Kaum ist der erste “goldene” Blogeintrag geschrieben, folgen schon Medaille Numero 2 und kurz darauf Nummer 3! Die Gäste des Deutschen Hauses bejubelten vor den Bildschirmen zuerst Judoka Ole Bischof und dann die Vielseitigkeitsreiter. Ein toller Erfolg für Deutschland – drei Goldmedaillen an einem Tag. Und es bedeutet natürlich: Morgen gibt es dreifach Punke!

Heute frueh hatten wir die Gelegenheit, die beiden Handball-Spiele Kroatien gegen Brasilien und Aegypten gegen Russland zu sehen. Die halbe Halle war leer. Gerade im ersten Spiel, in dem die Kroaten die armen Brasilianer einfach mal so weggeputzt haben, fehlte es da eindeutig an Stimmung - trotz der engagierten “Jubler”, die etwas Bewegung in die Halle bringen sollten.  Wo sind die (anscheinend restlos aus)verkauften Tickets abgeblieben bzw. warum kommen die Leute nicht?

Jawoll! Deutschland darf sich ueber die erste Goldmedaille freuen! Der 21-jährige Augsburger Kanute Alexander Grimm hat im Kajak-Einer den Franzosen Fabien Lefevre und Benjamin Boukpeti aus Togo geschlagen. Wir gratulieren!

Bei uns gibt es die Peking Ente nicht nur als Radiobeitrag. Wir haben uns vorgenommen, während unserer Zeit hier auch mal eine original Crispy Duck essen zu gehen. Bei strömendem Regen finden wir ein Lokal, das für seine besonders knusprige Ente bekannt ist. Durch vier Innenhöfe durch kommt man zuerst in einen Raum mit unterschiedlichen Aquarien. Wer vor der Ente noch Lust auf Fisch hat, kann sich sein Dinner ganz frisch aussuchen.


Doch wer würde sich schon so süße Fische in den Topf schmeißen lassen?
Die Art der Zubereitung ist übrigens auf den Wasserbecken beschrieben.

Vielleicht sahen die Frösche deshalb auch etwas verschreckt aus. 

 
Wir haben auf die lebenden Vorspeisen verzichtet. Auf einer drehbaren Glasplatte in der Mitte des Tisches wurden Schälchen mit unterschiedlichen chinesischen “Antipasti” angeboten – vom Karotten-Nuss-Salat über Lotusblütenwurzeln bis hin zu eingelegter Gurke.

Â
Es gab Mutige (die alles probiert haben) und weniger Mutige (die manche Sachen gerne ausließen). Die Ente selbst wurde fachmännisch am Tisch zerlegt – und schmeckte wirklich hervorragend. Man isst die Entenstückchen zusammen mit Gurkenstückchen, Melone, Ziebeln und Soße in hauchdünnen Teig-„Wrap“ verpackt.

 

Beim Rausgehen zählen wir nochmal die Frösche ab: Gleichviele wie vorher. Scheinbar wurde gestern Abend die Ente doch bevorzugt gegessen. 

…ist doch etwas anstrengend. Nach fünf Tagen in der Stadt weiß man so richtig zu schätzen, was man hat, am bayerischen Himmel. Ob das ewige Grau hier nun “Sommerdunst” ist (wie uns Chinesen erklären), oder Smog – man kann es nicht wirklich beurteilen. Ein richtiges Blau bekommt man einfach nicht zu sehen. Und kaum tritt man aus den meist stark klimatisierten Räumen ins Freie, erschlägt einen die unglaublich schwüle Hitze. Jede Bewegung wird so zum Kampf gegen das eigene klebrige Shirt, das anschließend im eiskalten Taxi gefriert.  Auch der heftige Regen von gestern hat leider nicht die erhoffte Besserung gebracht. Aber ich habe schon Deutsche getroffen, die Peking bei blauem Himmel erlebt haben! Warten wir also noch ab. 


Jeden Morgen mache ich ein Foto aus meinem Hotelzimmer - bisher sehen sie alle so aus.Â