Na, war das eine Eröffnung?! Da haben die Gastgeber wahrlich gezeigt, was Organisation und Choreografie bis ins kleinste Detail bedeuten. Man mag darüber diskutieren, ob diese Perfektion nun dieselbe Wärme und Emotion rüberbringen konnte wie Athen 2004 – zumindest alle Zuschauer hier in Peking, mit denen ich heute geredet habe, hatten auch schon beim Countdown Gänsehaut. Die Stimmung im Nationalstadion soll gigantisch gewesen sein. Ich musste das Riesenspektakel leider vom Hotelzimmer aus im Fernsehen ansehen, da wir zu Mittag bei einem „urigen kleinen Chinesen“ gegessen hatten – großer Fehler.

Das Spicey Chicken war ein ganzes Huhn in der Schüssel, inklusive Kopf und Krallen – deshalb wurde auch gleich ein Bild geschossen. Es ist mir nicht so gut bekommen – alle anderen haben es aber gut vertragen.
Heute ist mit dem Magen alles wieder OK, und wir konnten zu Mittag sogar kurzfristig Tickets für die 1. Qualifikation bei der Männergymnastik ergattern (Fabian Hambüchen war leider in dieser Runde noch nicht dabei, er hat gerade erst sein Können gezeigt). Für uns, die wir zur Arbeit hier sind, ist der Besuch eines Olympischen Wettkampfs die Ausnahme. Das National Indoor Stadium liegt genau gegenüber dem Bird’s Nest, in dem gestern die Eröffnung stattgefunden hat. Der Bau ist unglaublich beeindruckend.

Von denselben Architekten entworfen wie die Allianz Arena: Das neue Nationalstadion in Peking.

Leider ist es nicht so einfach, bei diesem “diesigen” Wetter gute Fotos zu machen. Ein paar Stunden später hatten wir in Peking aber das erste Mal seit vier Tagen blauen Himmel! Der Beweis dafür:Â
                    
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Blauer Himmel nach der Männergymnastik (Ausgang des Indoor National Stadiums)
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