Von Schnäppchen-Fallen und Schnäppchen-Journalismus

Aktualisierung unseres Beitrags vom 26. Juli:

Nachdem heute BILD Zeitung und einige weitere Medien über den Wiso-Beitrag „Der Schwindel mit Rabatt-Aktionen“ berichten, eine kurze Zusammenfassung unseres Statements von vor einigen Tagen:

  1. Leider hat (will?) das ZDF das Prinzip PAYBACK nicht verstehen
    Denn Tatsache ist, dass man als Kunde mit PAYBACK selbstverständlich sparen kann!
    Bei umso mehr Partnern man die Karte oder die App einsetzt, und umso mehr Coupons man verwendet, desto mehr kann man logischerweise sparen
    Das Beispiel mit 1 Flasche Shampoo und der immer wieder aufgewärmten Reise um den Äquator zeigt, dass das ZDF nicht verstehen will, wie PAYBACK funktioniert, nämlich so:  „Eine Karte, viele Partner, viele Coupons“
  2. Datenschutz hat bei PAYBACK oberste Priorität – die Daten werden nicht verkauft, nicht im Partnerverbund herumgereicht
    PAYBACK verfügt über ein TÜV Siegel und speichert Daten nur auf deutschen Servern
  3. Prämien: Preislich liegen unsere Prämien etwa zur Hälfte – teilweise sogar bis zu 70% – unter UVP
    Wir verschicken sie versandkostenfrei
    Bei aktuell 700 Prämien im PAYBACK Prämienshop ist es nicht möglich, bei jeder einzelnen Prämie den günstigsten Preis zu bieten, das behaupten wir auch nicht

Und hier die ausführlichere Variante:

Seltsam, irgendetwas scheinen wir in Sachen Kommunikation mit den Medien falsch zu machen. Denn wie kann es sein, dass über 28 Millionen Verbraucher in Deutschland [und rund 100 Millionen weltweit] unser Produkt einwandfrei verstehen und es gerne täglich nutzen – manche Journalisten hingegen das Prinzip PAYBACK einfach nicht verstehen oder verstehen wollen?

Die sogenannten WISO „Konsumagenten“ (TV Sendung gestern Abend ZDF) waren leider keine besonders gute Agenten. Es ist doch gaaanz einfach:

EINE Karte bzw. EINE App – VIELE Partner!

Dazu gibt es eine MENGE COUPONS und Angebote von Unternehmen, bei denen man regelmäßig einkauft. Mit diesen Coupons vervielfachen sich bei jedem Einkauf die Punkte und dadurch kommen schnell eine Menge Punkte zusammen. Wer auch noch eine Zahl/Kreditkarte von uns verwendet, der wird mit Punkten für Zahlkartenumsätze belohnt. Und es ist ganz einfach, auf diese Weise pro Jahr über 200 EURO zu sparen.

Die „Agentin“ bzw. Reporterin Frau Zampounidis wünscht sich ein Navigationssystem – nicht gerade ein Produkt des täglichen Bedarfs, sondern mehrere hundert Euro Warenwert, aber sei es drum. Das heißt also: Hätte Frau Zampounidis auf dem Weg noch bei Aral getankt, einen Teil ihrer üblichen Lebensmittel und Kosmetikprodukte gekauft, womöglich einen Stromvertrag abgeschlossen oder sich versichern lassen – dabei Coupons eingesetzt und Punkte gesammelt -, würde sie ihre Wunschprämie wahrscheinlich heute schon in ihren Händen halten.

Unsere Botschaft für die „Konsumagenten“: Wer auf der Autobahn mit 50 auf der rechten Spur fährt und absichtlich keinen Gang hochschaltet, braucht sich über den langen Reiseweg nicht zu ärgern.

Punktesammeln_Grafik

Unsere Prämienangebote liegen im Durchschnitt rund 20 Prozent unter der UVP des Herstellers, einzelne Prämien liegen sogar deutlich darunter. Wir verlangen keine Kosten für Zahlung oder Versand. Es ist völlig normal, dass einzelne Prämien (insbesondere im Internet) auch mal günstiger angeboten werden können, die Angebote ändern sich täglich. Bei aktuell über 700 Prämien ist es in unserem Shop schlicht nicht möglich, immer und überall den günstigsten Preis am Gesamtmarkt zu offerieren. Das behaupten wir auch nicht. Hatten wir der WISO Redaktion alles schriftlich zukommen lassen.

Die Punkte können übrigens neben Prämien auch in Warengutscheine in den Filialen der Partner eingelöst werden, was besonders viele unserer Kunden gerne machen. Außerdem kann man Punkte genauso gut spenden, in Meilen tauschen oder den Gegenwert auf das Bankkonto überweisen lassen.

 

Auf ein Wort hinter den Kulissen: Es ist manchmal so, dass Marktführern der Wind ins Gesicht weht und diese unter ganz besonderer Beobachtung stehen. Aber dieser Windzug hatte dann doch eine seltsame Note. Denn erst nach mehreren Telefonaten mit den unterschiedlichsten KollegInnen der ZDF Produktionsfirma ITV (bekannt für Formate wie „Das perfekte Dinner“, „Quizduell“, „Ich bin ein Star – holt mich hier raus“), bekamen wir eine Antwort auf die Frage, um welches Sendeformat es sich überhaupt handelt.

Zur gleichen Zeit erfuhren wir über PAYBACK Partner von ähnlichen Anfragen, die (voller Rechtschreibfehler) wahllos in den Service- Centern (?!) der Partner landeten – warum auch immer. Diese lehnten die Drehanfragen ab, kam doch wenig seriös rüber. Die Recherche von ITV war im Endeffekt zu unkonkret, zu unkoordiniert und zu unprofessionell. Gerne wird den angefragten Unternehmen nach so einem Statement der schwarze Peter zugeschoben und getitelt „Leider waren die Firmen trotz mehrfacher Nachfrage zu keiner Stellungnahme bereit“. Dem Zuschauer zuhause werden die Motive für so eine Absage natürlich nicht klar. Wir zum Beispiel öffnen generell gerne unsere Türen und machen bei (auch kritischen) Sendebeiträgen mit, aber eben nicht, wenn die Vorgehensweise von Anfang an undurchsichtig und chaotisch ist.

Unser Fazit für das ZDF: Schade, dass das Sommerloch (gibt es so etwas noch?) mit schlecht recherchiertem und aufgewärmtem Einheitsbrei gestopft wird. Es gäbe viele gute und neue Geschichten zum Thema „Konsum“, die man erzählen könnte!

Und noch ein P.S. zum „Datenschützer“ padeluun: Loyalität basiert auch auf Vertrauen. Wenn wir dieses Vertrauen missbrauchen, torpedieren wir unser eigenes Geschäft. Deshalb: Es werden keine Daten verkauft und nicht im Partnerverbund herumgereicht. Die Server für PAYBACK Daten stehen in Deutschland, wir haben ein TÜV Siegel, Audits, andere Zertifikate – aber unsere wichtigste Kontrollinstanz sind unsere mehr als 28 Millionen Kunden.

 

erstellt am: 02.08.2016

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